Zusammenfassung: Permanent Make-up ist ein sicheres Verfahren — aber nicht für jeden und nicht immer geeignet. Erfahren Sie, wann die Behandlung nicht durchgeführt werden sollte und wann sie verschoben werden muss. Bei AR aesthetics in Prag nehmen wir Ihre Sicherheit ernst.
Inhaltsverzeichnis
Warum es wichtig ist, die Kontraindikationen zu kennen
Eine seriöse Permanent Make-up Klinik wird Sie immer nach Ihrem Gesundheitszustand fragen, bevor eine Behandlung beginnt. Bei AR aesthetics führen wir vor jeder Prozedur ein ausführliches Beratungsgespräch durch. Ihre Sicherheit hat für uns oberste Priorität.
Absolute Kontraindikationen — wann Permanent Make-up NICHT durchgeführt werden darf
Schwangerschaft und Stillzeit
Während der Schwangerschaft und Stillzeit ist jede Form der Mikropigmentierung ausgeschlossen. Der Hormonhaushalt beeinflusst die Pigmentaufnahme und das Infektionsrisiko ist erhöht.
Aktive Hauterkrankungen im Behandlungsbereich
Akne, Ekzeme, Psoriasis, Herpes (aktiv) oder andere Hauterkrankungen im zu behandelnden Bereich müssen erst vollständig abgeheilt sein.
Hämophilie und Blutgerinnungsstörungen
Bei Blutgerinnungsstörungen besteht ein erhöhtes Blutungsrisiko. Die Pigmentierung kann nicht korrekt verheilen.
Onkologische Behandlung
Während einer Chemotherapie oder Strahlentherapie ist das Immunsystem geschwächt. PMU sollte frühestens 6 Monate nach Abschluss der Therapie und nur nach ärztlicher Freigabe erfolgen.
Unkontrollierter Diabetes
Bei schlecht eingestelltem Diabetes ist die Wundheilung beeinträchtigt. Bei gut kontrolliertem Diabetes ist PMU möglich — nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt.
Epilepsie
Aufgrund des Risikos eines Anfalls während der Behandlung ist PMU bei Epilepsie kontraindiziert.
Keloidnarben
Personen mit Neigung zu Keloidbildung sollten PMU vermeiden, da die Mikroverletzungen überschießende Narbenbildung auslösen können.
Relative Kontraindikationen — wann die Behandlung verschoben werden sollte
Erkältung oder Grippe
Bei geschwächtem Immunsystem ist die Heilung beeinträchtigt. Warten Sie, bis Sie vollständig genesen sind.
Menstruation
Viele Frauen berichten von erhöhter Schmerzempfindlichkeit während der Menstruation. Wir empfehlen, den Termin entsprechend zu planen.
Medikamenteneinnahme
- Blutverdünner (Aspirin, Warfarin) — 7 Tage vorher absetzen (nur nach ärztlicher Absprache)
- Retinoide (Accutane, Retinol) — mindestens 6 Monate vorher absetzen
- Antibiotika — Behandlung abschließen, 2 Wochen warten
Kürzliche ästhetische Eingriffe
- Botox — mindestens 2 Wochen vor PMU
- Filler — mindestens 4 Wochen vor PMU
- Chemisches Peeling — mindestens 4 Wochen vor PMU
- Laserbehandlung — mindestens 6 Wochen vor PMU
Sonnenbrand oder frische Bräunung
Die Haut sollte nicht gereizt oder übermäßig gebräunt sein. Vermeiden Sie Solarium und intensive Sonneneinstrahlung mindestens 2 Wochen vor der Behandlung.
Alkohol und Koffein
Vermeiden Sie Alkohol 24 Stunden und übermäßigen Koffeinkonsum 12 Stunden vor der Behandlung — beides erhöht die Durchblutung und Schmerzempfindlichkeit.
Spezielle Hinweise für einzelne Behandlungen
| Behandlung | Zusätzliche Hinweise |
|---|---|
| PMU Augenbrauen | Kein Augenbrauen-Zupfen 1 Woche vorher |
| PMU Lippen | Bei Herpes-Neigung: antivirale Prophylaxe 3 Tage vorher |
| PMU Eyeliner | Keine Kontaktlinsen am Tag der Behandlung, keine Wimpernverlängerung |
| Augenringe-Camouflage | Kein Retinol 2 Wochen vorher im Augenbereich |
| Kopfhautpigmentierung | Haare am Tag der Behandlung kurz rasieren |
Häufig gestellte Fragen
Kann ich Permanent Make-up machen lassen, wenn ich die Pille nehme?
Ist PMU bei Diabetes möglich?
Wann kann ich nach einer Schwangerschaft PMU machen lassen?
Ich hatte Krebs — kann ich PMU bekommen?
Was passiert, wenn ich eine Kontraindikation verschweige?
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